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Seelenbalsam

Balm for the Soul

An einem trüben Wintermorgen erklingt ein leises Echo,
Schritte verblassen allmählich im fernen Grau,
Der Schatten meiner Seele, gehüllt in zarten Staub,
Verabschiedet sich still, verschwindet im Nebel.

Der Gedanke erlischt mit dem Feuer vergangener Zeiten,
In der Stille bergen sich deine ungesehenen Blicke.
Manchmal verblasst dein verhängter Schmerz,
Manchmal sind die Tränen nur ferne Erinnerungen.

Unsicher betrete ich die Brücke des Lebens,
Aus Angst, die Erinnerung könnte zurückkehren,
Was überflüssig ist, verblasst in der Gegenwart,
Die Last wird nicht mehr bergauf gerollt.

Mein Blick schweift in die weite Dunkelheit,
Nur Schemen tanzen am Horizont entlang.
Vergessen ist ein Geschenk, das sanft befreit,
Die Vergangenheit zu tragen ein Privileg der Zeit.

Man selbst zu sein, das wahre Glück,
Nicht jedem geschenkt, ein tiefer ins Spiegel Blick.

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