die stille Frau…

schedule
19.07.2023 | 23:59h
update
18.04.2024 | 21:33h
person
thesch.net
domain
thesch.net
Die Nacht umfängt die stille Frau,
am Ufer steht sie, blickt hinaus.
Der Fluss, er fließt in ew’ger Ruh’,
verbirgt Geheimnis tief im Blau.
Ein Seufzen weht durchs Haar so sacht,
die Sterne funkeln, zart bedacht.
Sie sieht ihr Spiegelbild im Nass,
verschmilzt mit ihm im Sternenglas.
Die Wellen, wie sie sanft berühren,
sind wie Gedanken, die flüstern, spüren.
Die Frau, sie fühlt sich frei und schwer,
im Fluss vereint, als wär’s das Meer.
Der Mond, er schickt sein Silberlicht,
beleuchtet Sehnsucht im Gesicht.
So fließt der Fluss durch ihre Träume,
durchbricht die Nacht, gibt neuen Räume.
Die Strömung trägt Geheimnisse fort,
verwebt das Jetzt zum fernen Ort.
Die Frau, sie lässt der Seele Lauf,
taucht in den Fluss, gibt sich ihm auf.
Dort in der Stille, fern des Tags,
wo Nacht die Zeit in Fesseln schlägt,
erblüht ein Raum, so tief und wahr,
beherbergt, was verborgen war.
Und in der Dunkelheit so rein,
kann endlich sie sich selbst er sein.
Der Fluss, er singt ein Wiegenlied,
das tief im Herz der Frau erglüht.
So steht sie dort, die Nacht ist weise,
im Fluss verliert sich ihre Reise.
Erkenntnis leise sie durchdringt,
während der Fluss zu ihr er singt:
“Sei wie das Wasser, still und tief,
das sich durch Nacht und Nebel schlief,
beweg dich frei und doch bedacht,
für neue Träume, neue Macht.”
Die Frau, sie atmet tief und spürt,
wie Fluss ins Leben sie nun führt.
Die Nacht wird Zeugin dieser Stunde,
in der sich fand, was suchte, Wunde.
die FrauErkenntnisFlussFlussuferFreiheitGedichtHeilungMondlichtNachtReflektion im WasserSehnsuchtSterneStilleStrömungTräumeVerschmelzungWiegenlied
TheSch / About Author
meine Gedichte sind das Echo meiner Existenz, ein stummer Schrei, der in der Stille widerhallt und dennoch im Lärmen des Alltags seine Bedeutung nicht verliert....

Related Posts

Der Fluss des Lebens

Oh Lebensstrom, du ewig ruhelos’ Getriebe,
entsprungen aus des Daseins dunklem Schoß,
dich spiegelt sanft des Himmels hohe Liebe,
du Spur der Zeiten, breitest mächtig bloß.

die Ewigkeit

In den Falten meiner Seele,
so tief verwurzelt und vertraut,
da ruhst du, stille Poesie, ein Schatten
dunkel, aus der Ewigkeit gebraut.

das Leben

…Gedanken, die in Seelentiefen wagen,
wo Worte wie Wellen sanft ans Ufer schlagen.
Wo Stille spricht und Lärm verweht,
im Einklang mit dem Herzschlag steht.

Werkzeugkastenphilosophie

Am Rande der Zeit, still und weit,
flüstert das Schicksal, leise das Leid.
Jede Sekunde ein Tropfen im Meer,
verloren doch ewig, so schwer.

In Schatten webt der Seufzer sanft…

In Schatten webt der Seufzer sanft, ein Echo alter Zeiten.
O lauscht, ihr Sphären, meinem Ruf, in nächtlich stillen Weiten.
Für wen, oh frag ich, gab ich mich, sank in des Todes Arme?
Umhüllt in Schweigen, wenn der Traum entschwebt in fernen Warme.

lautlose Geflüster

Im Gewand der Nacht, so sternenklar und weit,
ertönt ein Flüstern, das durch die Stille gleitet,
im sanften Wellenschlag der Ewigkeit verloren,
findet Ruhe in des Mondes sanftem Schein,
im Herz der Nacht, wunderbar und ungeboren.

die Zeit

Perfekt verschwindet die Zeit wie Nebel im Licht des Morgens,
sie schleicht, entflieht, unaufhaltsam durch leise Drehungen des Lebens.
Mit jedem Atemzug, jedem flüchtigen Moment,
verwebt sie Geschichten, leise, still, doch beständig und vehement.

wir…

Gewebe des Seins, gesponnen aus Zeit,
verflechten Geschichten in endloser Reih’.
In subtilem Tanze der Elemente,
rotiert das Dasein in steten Sequenzen.

Atempause

Oh süße Stille, Ruhe zart,
wo Sturm und Drang nun weichen,
des Lebens hektisch wilde Fahrt,
kommt endlich zum Erreichen.

die Drei Wächter

Drei Wächter stehn im weiten Rund,
Recken sich zum Firmament,
Halten Wacht zur stillen Stund’,
Wo der Menschheit Traum sich brennt.

der Wintertag…

Schnee bedeckt die Landschaft, weiß und kalt,
Wasser gefriert zu Eis, im Glanz gehalt’.
Ein heller Tag, so traurig und still,
die Welt scheint leer, ohne Will.

Im Land der Schatten…

Im Land der Schatten, wo die Gedanken wie Blätter treiben,
Wo Pessimisten mit schwerem Blick die Stille beschreiben,
Da steht das Glas, so halb entleert, im bleichen Mondenschein,
Ein Sinnbild für die Dunkelheit, für Seelennächte rein.

Gefrorene Träume

Die schwindende Glut am Himmel verblasst,
In Aschegrau webt sich der Vorhang der Nacht.
Die Welt, entkleidet, steht kalt und bloß,
Ein einsamer Wanderer, verloren, fast verstoß.

der Mond

Des Vollmonds bleiche Scheibe, hoch am Firmament entglüht,
erfüllt die Welt mit Silberglanz, der leis’ durch Nacht sich zieht.
Mit ihm erwacht ein Sehnen tief aus Herzensgrund so sacht,
und Ängste, wie in Dunkelheit, erlangen neue Macht.

ich bin nur…

ich bin für dich der Mond, nicht die Sonne – in stiller Präsenz erleuchte ich deine Nächte, doch den strahlenden Glanz des Tages kann ich nicht bringen. Ich bin für dich nur der Mond, nie die Sonne, die dein Antlitz mit wärmender Glut erfüllt und den Tag erhellt.

Impressum
Verantwortlich für den Inhalt:
thesch.net
Datenschutz & Nutzungsbedingungen:
thesch.net
Mobile Webseite per:
WordPress AMP Plugin
Letztes AMPHTML-Update:
10.10.2026 - 08:43:40
Daten- & Cookie-Nutzung: