meine Gedichte sind das Echo meiner Existenz, ein stummer Schrei, der in der Stille widerhallt und dennoch im Lärmen des Alltags seine Bedeutung nicht verliert....
Ein Fuchs, ich wandre einsam hier, Gleicht meiner Seele vielfachem Tier. Durch Wälder, Felder, Tag und Nacht, In flücht’ger Gestalt, voll List und voll Macht.
In stiller Kammer, wo das Licht sich bricht, verweilen Worte, ungehört, vertraut, sie formen leise unser Seelenbild, flüstern Geschichten, ungeschrieben, alt.
In den Falten ihrer Zeit, ein Märchen verweilt, so selten wie ein Einhorn, das durch Träume eilt. Frau, einst ein Phönix, voll Glut und prächtigem Schein, verliert langsam die Farben, wird zum Schatten, so fein.
Im Land der Schatten, wo die Gedanken wie Blätter treiben, Wo Pessimisten mit schwerem Blick die Stille beschreiben, Da steht das Glas, so halb entleert, im bleichen Mondenschein, Ein Sinnbild für die Dunkelheit, für Seelennächte rein.
In den Tiefen funkelnder Seelenfenster, Wo jeder Blick hält Geschichten gefangen. Verliert man sich in schillerndem Gestern, In menschlichen Augen, die Sehnsucht umspannen.
Perfekt verschwindet die Zeit wie Nebel im Licht des Morgens, sie schleicht, entflieht, unaufhaltsam durch leise Drehungen des Lebens. Mit jedem Atemzug, jedem flüchtigen Moment, verwebt sie Geschichten, leise, still, doch beständig und vehement.
Schnee bedeckt die Landschaft, weiß und kalt, Wasser gefriert zu Eis, im Glanz gehalt’. Ein heller Tag, so traurig und still, die Welt scheint leer, ohne Will.
Gewebe des Seins, gesponnen aus Zeit, verflechten Geschichten in endloser Reih’. In subtilem Tanze der Elemente, rotiert das Dasein in steten Sequenzen.
Ein Sommertag, von Zephyr’s Hauch gewiegt, Die Gräser wiegt er sanft, sie neigen sich geschwind. Es träumt der Blumenpracht in Farben, schwer und sacht, Im Tal der Träume, wo der Mensch die Ruhe findet.