meine Gedichte sind das Echo meiner Existenz, ein stummer Schrei, der in der Stille widerhallt und dennoch im Lärmen des Alltags seine Bedeutung nicht verliert....
Ein Fuchs, ich wandre einsam hier, Gleicht meiner Seele vielfachem Tier. Durch Wälder, Felder, Tag und Nacht, In flücht’ger Gestalt, voll List und voll Macht.
In stiller Kammer, wo das Licht sich bricht, verweilen Worte, ungehört, vertraut, sie formen leise unser Seelenbild, flüstern Geschichten, ungeschrieben, alt.
Oh Lebensstrom, du ewig ruhelos’ Getriebe, entsprungen aus des Daseins dunklem Schoß, dich spiegelt sanft des Himmels hohe Liebe, du Spur der Zeiten, breitest mächtig bloß.
Schnee bedeckt die Landschaft, weiß und kalt, Wasser gefriert zu Eis, im Glanz gehalt’. Ein heller Tag, so traurig und still, die Welt scheint leer, ohne Will.
Im Land der Schatten, wo die Gedanken wie Blätter treiben, Wo Pessimisten mit schwerem Blick die Stille beschreiben, Da steht das Glas, so halb entleert, im bleichen Mondenschein, Ein Sinnbild für die Dunkelheit, für Seelennächte rein.
…Gedanken, die in Seelentiefen wagen, wo Worte wie Wellen sanft ans Ufer schlagen. Wo Stille spricht und Lärm verweht, im Einklang mit dem Herzschlag steht.
In den Falten ihrer Zeit, ein Märchen verweilt, so selten wie ein Einhorn, das durch Träume eilt. Frau, einst ein Phönix, voll Glut und prächtigem Schein, verliert langsam die Farben, wird zum Schatten, so fein.
Ein Sommertag, von Zephyr’s Hauch gewiegt, Die Gräser wiegt er sanft, sie neigen sich geschwind. Es träumt der Blumenpracht in Farben, schwer und sacht, Im Tal der Träume, wo der Mensch die Ruhe findet.
In den Tiefen funkelnder Seelenfenster, Wo jeder Blick hält Geschichten gefangen. Verliert man sich in schillerndem Gestern, In menschlichen Augen, die Sehnsucht umspannen.
29 Aug. 2022
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