meine Gedichte sind das Echo meiner Existenz, ein stummer Schrei, der in der Stille widerhallt und dennoch im Lärmen des Alltags seine Bedeutung nicht verliert....
Ein Fuchs, ich wandre einsam hier, Gleicht meiner Seele vielfachem Tier. Durch Wälder, Felder, Tag und Nacht, In flücht’ger Gestalt, voll List und voll Macht.
In stiller Kammer, wo das Licht sich bricht, verweilen Worte, ungehört, vertraut, sie formen leise unser Seelenbild, flüstern Geschichten, ungeschrieben, alt.
Im Land der Schatten, wo die Gedanken wie Blätter treiben, Wo Pessimisten mit schwerem Blick die Stille beschreiben, Da steht das Glas, so halb entleert, im bleichen Mondenschein, Ein Sinnbild für die Dunkelheit, für Seelennächte rein.
ich bin für dich der Mond, nicht die Sonne – in stiller Präsenz erleuchte ich deine Nächte, doch den strahlenden Glanz des Tages kann ich nicht bringen. Ich bin für dich nur der Mond, nie die Sonne, die dein Antlitz mit wärmender Glut erfüllt und den Tag erhellt.
Ich bin wortleer, die Gefühle taub – Ein stiller Geist, gefangen im Staub. Wo einmal Worte wie Ströme flossen, Ist nun die Quelle, die Muse, verschlossen.
In den Falten ihrer Zeit, ein Märchen verweilt, so selten wie ein Einhorn, das durch Träume eilt. Frau, einst ein Phönix, voll Glut und prächtigem Schein, verliert langsam die Farben, wird zum Schatten, so fein.
In Wolken flicht mein Geist sich ein Gehege, Ein Bett aus Silberhauch, so zart, so weich. Erinnert mich an längst entwich’ne Tage, Als Sternenlieder füllten sanft den Raum.