meine Gedichte sind das Echo meiner Existenz, ein stummer Schrei, der in der Stille widerhallt und dennoch im Lärmen des Alltags seine Bedeutung nicht verliert....
In den Falten ihrer Zeit, ein Märchen verweilt, so selten wie ein Einhorn, das durch Träume eilt. Frau, einst ein Phönix, voll Glut und prächtigem Schein, verliert langsam die Farben, wird zum Schatten, so fein.
Des Frühlings sanfte Finger streichen sacht Durch Winters frostverhang’nen Haars Geflecht. Erwacht, erwacht, ihr Blumen, aus der Nacht, Zeigt eure Farb’n im reinsten Sonnenlicht.
…Gedanken, die in Seelentiefen wagen, wo Worte wie Wellen sanft ans Ufer schlagen. Wo Stille spricht und Lärm verweht, im Einklang mit dem Herzschlag steht.
In den Tiefen funkelnder Seelenfenster, Wo jeder Blick hält Geschichten gefangen. Verliert man sich in schillerndem Gestern, In menschlichen Augen, die Sehnsucht umspannen.
Perfekt verschwindet die Zeit wie Nebel im Licht des Morgens, sie schleicht, entflieht, unaufhaltsam durch leise Drehungen des Lebens. Mit jedem Atemzug, jedem flüchtigen Moment, verwebt sie Geschichten, leise, still, doch beständig und vehement.
Ich bin wortleer, die Gefühle taub – Ein stiller Geist, gefangen im Staub. Wo einmal Worte wie Ströme flossen, Ist nun die Quelle, die Muse, verschlossen.
In Wolken flicht mein Geist sich ein Gehege, Ein Bett aus Silberhauch, so zart, so weich. Erinnert mich an längst entwich’ne Tage, Als Sternenlieder füllten sanft den Raum.
Schnee bedeckt die Landschaft, weiß und kalt, Wasser gefriert zu Eis, im Glanz gehalt’. Ein heller Tag, so traurig und still, die Welt scheint leer, ohne Will.
29 Dez. 2022
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