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ich bin nur…

Foto.Quality in Art by TheSch - ich bin

Ich bin für dich nur der Mond, nie die Sonne – stets werde ich in stiller Präsenz deine Nächte erleuchten, doch kann ich niemals den strahlenden Glanz des Tages bringenden Himmelskörpers ersetzen.

Ich bin für dich nur der Mond, nie die Sonne, die dein Antlitz mit Glut erwärmt und den Tag erhellt, doch möge mein sanfter Schein in der Dunkelheit dein Gefährte sein und Trost spenden in der Stille der Nacht.

So wandere ich in Ehrfurcht an Deiner Seite, stille Wächterin des Zwielichts, schenke dir des Nachts ein silbernes Lächeln, eine zärtliche Umarmung im Sternenlicht so weit.

Verborgen liegen Sehnsucht, Schmerz in meiner stillen Bahn, doch finde Frieden in dem Wissen, dass ich jeden Abend neu begann, Deine Welt zu küssen, ganz sanft, mit meinem fahlen Licht.

Vielleicht bin ich nur der Mond, nie die Sonne, die bricht durch Wolken, Gold und kühn, aber auch in kältester und düsterster Stunde flüstert mein Strahlen Hoffnung, Liebe – still und inniglich.

Und wenn die Schatten lang und schwer sich über deine Seele legen, die Sonne ferne scheint, erfüllt mit Leere, zweifach dein Gemüt, so sei gewiss, meine Strahlen erreichen, berühren dich, auch ohne Laut.

In deinem Kampf, in stillen Momenten, wo Einsamkeit dir den Atem nimmt, bin ich da, ein leiser Tröster, erfülle die Nacht mit Märchen, sacht, ein silbernes Garn um das Dunkel spinnt.

Erinnere dich, obgleich ich nur der Mond, nicht die Sonne bin – meiner Stärke, die ist still und leise, doch in der Schwärze des nächtlichen Gewandes, birgt sie Gnad’ und auch ein Versprechen: Ich bin stets da, ein Licht der Weise.

So lass mich nun in meiner Rolle, die ich umfass’, in Demut dich begleiten, und merke, auch wenn ich nicht die Sonne bin, so bin ich doch ein Funke in der Nacht, der tröstend kann geleiten.

 

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