meine Gedichte sind das Echo meiner Existenz, ein stummer Schrei, der in der Stille widerhallt und dennoch im Lärmen des Alltags seine Bedeutung nicht verliert....
In den Tiefen funkelnder Seelenfenster, Wo jeder Blick hält Geschichten gefangen. Verliert man sich in schillerndem Gestern, In menschlichen Augen, die Sehnsucht umspannen.
Des Vollmonds bleiche Scheibe, hoch am Firmament entglüht, erfüllt die Welt mit Silberglanz, der leis’ durch Nacht sich zieht. Mit ihm erwacht ein Sehnen tief aus Herzensgrund so sacht, und Ängste, wie in Dunkelheit, erlangen neue Macht.
Perfekt verschwindet die Zeit wie Nebel im Licht des Morgens, sie schleicht, entflieht, unaufhaltsam durch leise Drehungen des Lebens. Mit jedem Atemzug, jedem flüchtigen Moment, verwebt sie Geschichten, leise, still, doch beständig und vehement.
In stiller Kammer, wo das Licht sich bricht, verweilen Worte, ungehört, vertraut, sie formen leise unser Seelenbild, flüstern Geschichten, ungeschrieben, alt.
In den finst’ren Schatten meiner Seele tief, verbirgt sich’s, das Monster, das in mir schlief. Mit zwei Gesichtern, trügerisch fein, lässt mich allein mit meinem Schein.
ich bin für dich der Mond, nicht die Sonne – in stiller Präsenz erleuchte ich deine Nächte, doch den strahlenden Glanz des Tages kann ich nicht bringen. Ich bin für dich nur der Mond, nie die Sonne, die dein Antlitz mit wärmender Glut erfüllt und den Tag erhellt.
Ein Fuchs, ich wandre einsam hier, Gleicht meiner Seele vielfachem Tier. Durch Wälder, Felder, Tag und Nacht, In flücht’ger Gestalt, voll List und voll Macht.
In den Falten ihrer Zeit, ein Märchen verweilt, so selten wie ein Einhorn, das durch Träume eilt. Frau, einst ein Phönix, voll Glut und prächtigem Schein, verliert langsam die Farben, wird zum Schatten, so fein.
In Schatten webt der Seufzer sanft, ein Echo alter Zeiten. O lauscht, ihr Sphären, meinem Ruf, in nächtlich stillen Weiten. Für wen, oh frag ich, gab ich mich, sank in des Todes Arme? Umhüllt in Schweigen, wenn der Traum entschwebt in fernen Warme.
Oh Lebensstrom, du ewig ruhelos’ Getriebe, entsprungen aus des Daseins dunklem Schoß, dich spiegelt sanft des Himmels hohe Liebe, du Spur der Zeiten, breitest mächtig bloß.
25 Jan. 2023
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