meine Gedichte sind das Echo meiner Existenz, ein stummer Schrei, der in der Stille widerhallt und dennoch im Lärmen des Alltags seine Bedeutung nicht verliert....
Des Vollmonds bleiche Scheibe, hoch am Firmament entglüht, erfüllt die Welt mit Silberglanz, der leis’ durch Nacht sich zieht. Mit ihm erwacht ein Sehnen tief aus Herzensgrund so sacht, und Ängste, wie in Dunkelheit, erlangen neue Macht.
In den finst’ren Schatten meiner Seele tief, verbirgt sich’s, das Monster, das in mir schlief. Mit zwei Gesichtern, trügerisch fein, lässt mich allein mit meinem Schein.
In stiller Kammer, wo das Licht sich bricht, verweilen Worte, ungehört, vertraut, sie formen leise unser Seelenbild, flüstern Geschichten, ungeschrieben, alt.
…Gedanken, die in Seelentiefen wagen, wo Worte wie Wellen sanft ans Ufer schlagen. Wo Stille spricht und Lärm verweht, im Einklang mit dem Herzschlag steht.
Perfekt verschwindet die Zeit wie Nebel im Licht des Morgens, sie schleicht, entflieht, unaufhaltsam durch leise Drehungen des Lebens. Mit jedem Atemzug, jedem flüchtigen Moment, verwebt sie Geschichten, leise, still, doch beständig und vehement.
Des Frühlings sanfte Finger streichen sacht Durch Winters frostverhang’nen Haars Geflecht. Erwacht, erwacht, ihr Blumen, aus der Nacht, Zeigt eure Farb’n im reinsten Sonnenlicht.
Oh Lebensstrom, du ewig ruhelos’ Getriebe, entsprungen aus des Daseins dunklem Schoß, dich spiegelt sanft des Himmels hohe Liebe, du Spur der Zeiten, breitest mächtig bloß.
Gewebe des Seins, gesponnen aus Zeit, verflechten Geschichten in endloser Reih’. In subtilem Tanze der Elemente, rotiert das Dasein in steten Sequenzen.
Schnee bedeckt die Landschaft, weiß und kalt, Wasser gefriert zu Eis, im Glanz gehalt’. Ein heller Tag, so traurig und still, die Welt scheint leer, ohne Will.
Ein Fuchs, ich wandre einsam hier, Gleicht meiner Seele vielfachem Tier. Durch Wälder, Felder, Tag und Nacht, In flücht’ger Gestalt, voll List und voll Macht.
Im Land der Schatten, wo die Gedanken wie Blätter treiben, Wo Pessimisten mit schwerem Blick die Stille beschreiben, Da steht das Glas, so halb entleert, im bleichen Mondenschein, Ein Sinnbild für die Dunkelheit, für Seelennächte rein.